Meine Reise nach New York City – Teil 2

Gut und gesund in Manhattan angekommen wollte ich eigentlich nur noch schlafen und dann so viel wie möglich von der Atmosphäre dieser Stadt aufsaugen und für zwei Wochen leben wie ein echter New Yorker. Schon bei der Fahrt über die Kennedy-Bridge hatte ich eine echte Gänsehaut und war absolut elektrisiert von dem Lichtermeer der Stadt.

Wie bereits im ersten Teil des Berichts angedeutet hatte ich das große Glück, bei Freunden wohnen zu können, was auch meine Reisekasse enorm schonte. Über die zwei Wochen habe ich mit diversen Einkäufen und Restaurantbesuchen revanchieren können und hatte trotzdem viel Geld gespart und so konnte es an Tag 2 meiner Reise endlich richtig losgehen.

Brunch – Der Klassiker zum Start

Um einen Aufenthalt in New York standesgemäß einzuläuten eignet sich nichts besser als ein traditioneller Brunch in einem der verschiedenen Restaurants der Stadt. Meine persönliche Empfehlung an dieser Stelle soll das Artisanal auf der 2nd Avenue sein, das einfach ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Insgesamt muss man allerdings an dieser Stelle festhalten, dass Essen in New York häufig ein teures aber nicht zufriedenstellendes Vergnügen ist. Wenn man das Glück hat privat frühstücken zu können, sollte man diesen Luxus nutzen. Um die Mittagszeit bieten verschiedene Stände die Möglichkeit auf einen kleinen Snack.

Abends bietet New York tausende Möglichkeiten auf eine leckere Mahlzeit wobei man sich stets bewusst sein sollte, dass es nur in den seltensten Fällen günstig ist. Wenn man nicht viel Geld für Verpflegung zu Verfügung hat, sollte man trotzdem auf ein Essen in den Top-Restaurants der Stadt sparen. Ein T-Bone Steak kann zwar schon einmal 50 $ kosten, ist aber auch ein echtes kulinarisches Erlebnis.

Wenn man auf dem Broadway unterwegs ist, bekommt man von Promotern Tickets für Shows, Musicals und Stand-Up Comedy zu relativ günstigen Preisen. Mein Tipp: Einfach mal am Nachmittag über den Broadway schlendern und ein offenes Ohr für gute Angebote haben.

Erweitertes Sightseeing in New York

Neben den Sehenswürdigkeiten die man einfach mal gesehen haben muss, wollte ich auch andere Orte besuchen, die ich aus Filmen kannte und die ich einfach einmal live sehen wollte. Neben der Freiheitsstatue habe ich etwa auch Ellis Island besucht, was viele von Euch vielleicht aus dem Film Hitch kennen.

Auf dieser Insel wurden früher die ankommenden Immigranten registriert und gelistet. Aus dem Gebäude wurde heute ein beeindruckendes Museum, in dem man den Geist der Einwanderer geradezu atmen kann. Eine weitere einschneidende Erfahrung war für mich persönlich der Besuch des sogenannten Ground Zero, an dem ich erneut eine Gänsehaut hatte, da man merkt wie tief dieser Angriff die Amerikaner bist heute erschüttert hat.

Darüber hinaus habe ich zahlreiche Ausflüge innerhalb der Stadt zu Fuß unternommen, die mir jede Menge Einblicke in das echte New York verschafft haben. Dieses Vorgehen kann ich Euch nur ans Herz legen, denn nur so kann man auch nur annähernd einen Überblick über die zahllosen Facetten der Stadt bekommen.

Mein absolut lebenswichtiger Tipp ist allerdings: Bei einem Spaziergang durch Manhattan sollte man niemals stehen bleiben oder trödeln, die anderen Fußgänger in der Millionenmetropole über Touristen die sich wie Touristen benehmen meist nicht sehr erfreut.

Trotz all den Dingen die ich erlebt habe muss ich sagen, dass die zwei Wochen viel viel zu schnell an mir vorüber gezogen sind und ich mit Gewissheit eins sagen kann: New York City…ich komme wieder.