Rom – die ewige Stadt
Italien ist für deutsche Urlauber ja ein gern gewähltes Urlaubsziel, doch statt an die Küste der Adria zu fahren und mir die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen, habe ich mich für eine Städtereise entschieden. Allerdings ging es nicht in irgendeine Stadt, sondern in die ewige Stadt Rom.
Diese Stadt ist Namenspatronin und Geburtsstätte des römischen Reiches und wurde den Aufzeichnungen zufolge vor 2800 Jahren gegründet, was man auch an nahezu jeder Ecke merken kann. Die bewegte Geschichte der Stadt ist all gegenwärtig und mit jedem Atemzug nimmt man ein Stückchen davon auf. Wenn man sich für Geschichte interessiert, ist Rom einer der aufregendsten Orte Europas.
Rom ohne Reiseführer
Auch wenn Touristenmagneten wie der Petersdom, die Sixtinische Kapelle und der Vatikan ein absolutes Muss für jeden Touristen sind, sollte man sich nicht ausschließlich auf diese Ausflugsziele beschränken. Man kann sich auch einfach in der Stadt treiben lassen und stößt immer wieder auf interessante Gebäude und Plätze. Wenn man einem Reisführer folgt, endet dies schnell in einer stressigen Hetzerei durch die Stadt, die man sich auch schenken kann.
Wenn man sich die Zeit nimmt, um Rom richtig kennen zu lernen wird man schnell merken wie viel die Stadt wirklich zu bieten hat. Die historische Altstadt am linken Ufer des Tiber bietet antike Denkmäler innerhalb der Aurelianischen Mauer, wie das Forum Romanum das schon vor Jahrhunderten der Mittelpunkt des Lebens in Rom war. Ich empfehle die historische Innenstadt in aller Ruhe zu Fuß zu erkunden.
Dolce Vita in Rom
Rom darf nicht nur als Wiege der westlichen Kultur gelten, sondern auch als der Ursprung des süßen Lebens dessen sich Italiens so rühmt. In den verschiedenen kleinen Restaurants und Essensständen der italienischen Hauptstadt bekommt man so manche Köstlichkeiten und Spezialitäten die man sonst nirgendwo findet. Auch hier kann ich nur raten alles einmal auszuprobieren. Wer mit offenen Augen durch die Straßen geht, wird immer wieder interessante Möglichkeiten finden seinen Horizont zu erweitern.
Die zahlreichen Museen, Theater und nicht zuletzt die Oper bieten ein umfangreiches kulturelles Angebot, das nicht einmal zwingend ein Vermögen kosten muss. Selbst wenn man kein Italienisch spricht kann man sich etwa mit den Mitarbeitern der Oper kurzschließen, ob noch Möglichkeiten bestehen in der Pause der Vorstellung die Plätze zu wechseln und so zum günstigen Tarif auf guten Plätzen zu sitzen. Während eine solche Schlitzohrigkeit hierzulande unvorstellbar ist, sind Italiener in dieser Richtung sehr offen. Am besten einfach einmal ausprobieren.

28. Jul, 2011 







